Der Radwechsel – und alles, was dazugehört

Verbranntes Gummi liegt in der Luft, die Straße ist schwarz bemalt – da schlägt das Drifterherz höher ! Aber was nach einem Lauf vom Reifen abgerieben wurde, sollte beim nächsten wieder drauf ! Der Radwechsel ist elemtarer Bestandteil eines jeden Enthusiasten.

Womit fängst du am besten an? Du weißt sicherlich, dass zum Reifenwechseln unterwegs oder auf einem Driftevent ein Wagenheber unerlässlich ist. Meist reicht zu Beginn ein normalgroßer Wagenheber, welchen man häufig in seinem alltäglichen Garagenequipment vorfindet. Beim Driftsport fährt man überwiegend mit dem Wagenheber von hinten unter das Fahrzeug, dass man es am Hinterachsdifferential anheben kann, sodass beide Hinterräder sich gleichzeitig in der Luft befinden. Dies ermöglicht einen arbeits- und zeiteffizienten Radwechsel. Leider kommen hier jedoch die kleinen Wagenheber schnell an ihre Grenzen, besonders bei Fahrzeugen mit höherem Standartfahrwerk.

Ich habe mich in diesem Fall für einen großen Wagenheber entschieden. Dieser hebt das Fahrzeug durch den längeren Hubarm problemlos auf eine Höhe, auf der sich beide Räder in der Luft befinden. Diesen hier rechts habe ich in meiner Halle stehen und er begleitet mich auf jedes Event.

Ich würde dir jedoch diesen Wagenheber empfehlen. Er ist sehr Flach und somit auch für extrem tiefergelegte Farhrzeuge geeignet. Das bedeutet du hast noch etwas Spielraum mit dem Fahrwerk und keine Probleme unter dein Fahrzeug zu kommen 😉

Ich bin sogar noch ein Stück weitergegangen. Bei mir habe ich im Ersatzradgehäuse eine Stützkonstruktion geschweißt, sodass es unter Gewichtsauflage nicht eingedrückt wird und dann von der Unterseite, außen am Ersatzradgehäuse,  eine Stahlstrebe befestigt. Nun kann ich direkt unter dem Kofferraum meinen Wagenheber ansetzen. Das erspart mir den Wagenheber bei jedem Wechsel ziemlich weit unter das Fahrzeug zu fahren.

Das Werkzeug entscheidet

Kein Radwechsel ohne Werkzeug !  Das Standartequipment – das Radkreuz – ist dir sicherlich schon bekannt. Auch dieses findet man meistens in der Heimgarage. Jedoch gibt es hiervon eine verschärfte Version namens Schlagschrauber. Mit diesem sind die Radschrauben so einfach auf- und zuzudrehen wie noch nie, und vorallem schnell! Vom Schlagschrauber gibt es welche, die mit Druckluft betrieben werden und welche, die mit Strom laufen. Die druckluftbetriebenen findet man meist in Werkstätten, da dort auch ein Kompressor vorhanden ist. Für uns ist das jedoch eher uninteressant, denn wer will schon ein komplettes Stromaggregat und einen Kompressor im Kofferraum verladen ? Zum Glück gibt es den Akku-Schlagschrauber, also perfekt zum mitnehmen ! Ich habe mich jedoch für einen Schlagschrauber mit 12 Volt Anschluss entschieden. Diesen kann ich bequem im Zigarettenanzünder anschließen und es gibt keine Streitigkeiten, wer jetzt vergessen hat den Akku zu laden 😉